Melanie Gorcica  

-Angestellte

 

Seit 2005 kenne ich unser Tierheim mit all seinen Bewohnern und konstanten Helfern.

Der erste Tag war für mich ein kleiner Schock. Ich hielt es nicht lang aus und musste mit Tränen in den Augen wieder gehen. So wie mir geht es einigen der Besucher die nicht wissen was sie erwartet. Die meisten sagen sich „das kann ich nicht“ und kommen nie wieder. Ich wollte dann um so mehr helfen und bin täglich da gewesen um hier und da mitzuhelfen und habe schnell gemerkt das viele unserer Bewohner ein besseres Leben im Tierheim haben als es vorher der Fall war. Irgendwann wurde ich gefragt ob ich nicht richtig im Tierheim arbeiten will, was ich dann auch tat. Mit einigen Hoch und tiefs waren das sehr schöne Jahre in denen ich viel über das Verhalten der verschiedenen Bewohner Lernen durfte. Nach ein paar Jahren unterbrach ich auf Grund Familienplanung meine Tätigkeit bei uns im Tierheim. Seit 2013 bin ich wieder da. 2014 habe ich meine Ausbildereignungsprüfung abgeschlossen und kann jetzt, mein über die Jahre, erlerntes wissen an weitere Tierfreunde weiter geben. Trotz der Jahre langen Erfahrung lernt man in unserem Beruf immer wieder was neues dazu , es kehrt nie der Alltag ein. Jeder Tag bürgt eine neue Aufgabe, ein neues Tier, das Hilfe braucht.

Auf diese Aufgabe freue ich mich jeden Tag aufs neue.  

 

Nicky Maczurek - Tierpflegerin

 

Ich bin sozusagen schon fast mein ganzes Leben im Tierheim in Höchstädt. Als 9 jähriges Mädel kam ich irgendwann mit meinem Vater im Schlepptau an und wollte die Tiere sehen. Doch beim „sehen“ ist es dann nicht geblieben. Nach einiger Zeit, sobald ich Zeit hatte, hab ich mir meine Inliner geschnappt und bin alleine los ins Tierheim. Auch wenn ich die Anfangszeit nur vor der Tür verharrte. Doch irgendwann hat die Chefin beschlossen, daß dieses kleine Mädel dazu gehört. Ich durfte Katzen kuscheln, konnte auch kleinere Hunde streicheln und mit ihnen spielen, ich lernte von Kindesbeinen an, wie man respektvoll mit Tieren umgeht.

Keine Frage, daß ich auch den Beruf der Tierpflegerin erlernen wollte und dies in meinem Tierheim getan habe. Ich habe die 3-jährige Ausbildung in meinem zweiten Zuhause begonnen und auch erfolgreich abgeschlossen.

Trotz meiner großen Liebe zu Tieren und zu diesem Beruf, legte ich nach Beendigung der Ausbildung eine kurze Schaffenspause im Bereich Tierpfleger ein. Ich habe durch die Erfahrungen in anderen beruflich Zweigen viel gelernt, vor allem aber, daß ich mit Herz und Verstand Tierpflegerin bin und diesen Beruf ausüben will.

Es gibt keinen besseren Ort als zu Hause und so war es für mich klar, daß ich wieder in meinem Tierheim Höchstädt arbeiten will.

Glücklicherweise war im Tierheim eine Stelle zu besetzen und so kann ich nun wieder das tun, was ich gelernt habe und so sehr liebe: meinen Schützlingen helfen ein neues Leben zu beginnen.

Sabrina Kleie - Auszubildende

 

“Sabrina ist aufgrund unserer Stellenausschreibung und Ihrer guten Bewerbung im Tierheim gelandet. Anfangs war Sabrina einfach eine ganz normale Angestellte, eine 40 Stunden Kraft, die von Beginn an, sehr viel Interesse an dem Beruf zeigte, aber dennoch hat keiner damit gerechnet, dass sie sich entscheiden würde, den Beruf Tierpfleger richtig zu erlernen. Sabrina wurde vom Quereinsteiger zur Auszubildenden Nachdem noch einige Hindernisse genommen und Fragen geklärt werden mussten, hat Sabrina am 01.09.2015 ihre Arbeit als Azubi im Tierheim aufgenommen. 

Eine Umstellung bei den reinen Arbeitsvorgängen und Aufgaben war es für sie nicht. Schwieriger gestaltet sich der neuerliche Schulanfang. Ab jetzt heißt es Schulbank drücken und Pauken, neben der normalen Arbeit. Ganz nebenbei meistert sie auch noch ihr eigenes Familienleben – und das alles immer mit guter Laune und einem Lächeln. Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Azubi, der direkt nach der Schule mit der Ausbildung anfängt, ist es nicht nur eine Umstellung, wieder auf Prüfungen lernen zu müssen, es ist auch die Umstellung wieder von Vorn anzufangen und alles andere dennoch unter einen Hut zu bekommen.

Sabrina meistert es hervorragend und hat, wie wir alle hoffen, ihre Entscheidung noch nicht bereut. Sie wendet ihr neu erworbenes theoretisches Wissen direkt an und kann es so in der Praxis anwenden. Hin und wieder scheinen Theorie und Praxis etwas voneinander abzuweichen, aber Sabrina findet den richtigen Mittelweg. Sie ist stolz auf ihre Leistung – und das kann sie auch sein. Wir wünschen ihr als Team weiterhin die Kraft und Freude für die kommenden 2 Lehrjahre und werden unseren besonderen Azubi mit aller Energie unterstützen. Wir wünschen ihr viele umwerfende neue Eindrücke, unendlich viel neues Wissen und einen Abschluss, der zeigt, welch gute Tierpflegerin Sabrina ist.”

 

 

Manuela Schönheits - Angestellte

 

Besser spät als nie, 

hat sich Ela gedacht und ist nach 36 Jh. im Einzelhandel bei uns "gelandet".

Bereits am 2. Tag ihrer "Schnupperwoche" stand für sie fest, daß ist ihre Welt... 

und ist geblieben.

Sie unterstützt uns beim versorgen unserer Tiere, kümmert sich um vieles drumherum 

und huscht öfters in ihrer freien Zeit vorbei, um mit den Hunden gassi zu gehen oder einfach auch mal was zu erledigen, wofür nicht immer Zeit ist.

Ela wünscht sich für jeden unserer Schützlinge eine tolle Familie, mit viel Liebe und Vertrauen...

und möchte noch viel mit uns bewegen!

und fragt man mal, wo Ela ist, kommt gleich die Antwort:   

im Katzenhaus!

Sabine Ehnle  - Tierplegerhelfer

 

Warum ich im Tierheim Arbeite….

Als Kind brachte ich schon alles an verletzen Tiere mit heim und machte es mir zur Aufgabe Ihnen zu helfen.Tiere zu schützen... zu helfen ist mein Motto!Viele Jahre war ich dann selbständig Ehrenamtlich im Tierschutz tätig .Gelernt habe ich Dienstleistungsfachkraft und war danach als Bürokauffrau im Versicherungsbereich Tätig. Meine Familie besteht aus meinem Mann ,Sohn, Hund und mehreren Katzen!

Und so kam ich ins Tierheim nach Höchstädt…..

 

An einem warmen Sommer tag streunte auf einmal ein Collie- Mix bei uns im Hof und Ort, nachdem er dann jeden tag kam um zu schauen ob es was zum fressen gibt, machte ich es mir zur Aufgabe ihn zu Schützen und zu füttern solange bis er sich fangen ließ! Nachdem er mittlerweile knapp 9 Monate sich bei mir aufgehalten hatte (es war dann Anfang Januar 2015) ließ er sich fangen . Ich war damals sehr erleichtert da er jetzt in Sicherheit war und nicht mehr gejagt wurde. Ich versprach ihm immer für ihn da zu sein also folgte ich ihm ins Tierheim wo ich ihn jeden tag besuchte! Erst kümmerte ich mich hauptsächlich nur um ihn er wurde Walker getauf. Nach einigen Wochen war das dann so zusagen meine 2. Heimat und ich half bei den Hunden Füttern und ging fleißig Gassi ! Hin und wieder war Not am „Mann“ wo ich kurzerhand einfach einsprang😊 Anfang August 2015 wurde ich dann gefragt ob ich nicht doch halbtags im Tierheim arbeiten möchte! Nachdem ich sowieso jeden Tag da war sagte ich zu und bin seit 1. August 2015 im Team als Tierpfleger-Helferin tätig . So wurde ich aus einer Ehrenamtlichen eine Angestellte wobei ich das Ehrenamtliche immer noch beibehalten habe! Es gibt viele Sachen zu tun wo man einfach unter der Arbeitszeit nicht erledigen kann wo dann in meiner Freizeit Ehrenamtlich gemacht wird. Es gibt Tage die sind mehr als traurig wenn man das ganze leid von Tieren mitbekommt ,aber umso schöner wenn man helfen kann egal auf welcher Art und Weise !  

Johann Rechthaler

 

1. Vorstand für den Tierschutzverein für den Landkreis Dillingen e.V.

 

Seit März 1995 ist Johann 1. Vorstand des Tierschutzvereins.

Trotz der vielen Auf und Ab im Tierheim, versucht er alles möglich zu machen, um den Tierschutzverein und das Tierheim voran zu bringen. Sein Ziel ist es, ein neues Tierheim zu bauen. Neben den vielen Aufgaben eines Vorstandes nimmt er seit 2007 jedes Jahr unsere Tierschutzzeitung in Angriff. Er kümmert sich um Sponsoren und vor allem Geschichten und Reportagen für die Zeitung. Alle Texte werden von ihm Korrektur gelesen und in die richtige Form gesetzt. Zur Ruhe kommt er erst dann, wenn alles im Druck ist.

Eines seiner großen Ziele sind auch die Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für alle Haustiere im Landkreis Dillingen. Deswegen hat er schon mit so manchen Bürgermeister die eine oder andere, teilweise heftige Diskussion geführt.

Ein weiteres tierisches Hobby ist das Aktionsbündnis „Stoppt den Saustall“, das sich gegen die industrielle Massentierhaltung einsetzt.

Sabine Pollok

 

2. Vorstand

 

Sabine (Bine) Pollok, unentbehrliches Allroundtalent. 

Vor allem ihre wöchentlichen Berichte aus dem Tierheim in Tagebuch-Form haben eine grosse Fangemeinde, die grossen Anteil nimmt an den spannenden, unterhaltsamen, lustigen und traurigen Geschichten aus dem Tierheim, die bereits in Buchform erschienen sind ("Bob´s Tagebuch", im Tierheim erhältlich). 

Zudem kümmert sie sich darum, dass wöchentlich in verschiedenen Zeitungen unsere Schützlinge vorgestellt werden.

Aber nicht nur das - Sabine hilft, wo immer es nötig ist. Sie fotografiert Hunde und Katzen für unsere Homepage, berät Interessenten, arbeitet mit Hunden, betreut Futterspenden-Boxen, organisiert, schleppt, bürstet, füttert und hat immer eine gute Idee, wenn man selber mal keine hat und kennt ausserdem den halben Landkreis. 

Und all das macht Sabine in ihrer Freizeit, also ehrenamtlich! 

Gabi Reitenauer

 

Gabi unterstützt uns seit vielen Jahren und ist ein Paradebeispiel dafür, dass wir ohne ehrenamtliche wie sie

manche Aufgaben nicht bewältigen würden.

So werden von Frühjahr bis Herbst immer wieder verwaiste Katzenbabys im Tierheim abgegeben, manchmal eines oder zwei, aber oft auch ein ganzer Wurf. Da diese Kleinen je nach Alter anfangs im Stundentakt mit der Flasche gefüttert werden müssen und oft schon sehr geschwächt sind, können sie natürlich nicht im Tierheim bleiben und werden von unseren (leider sehr wenigen) Pflegestellen versorgt, das heißt, sie bekommen Rundum-Betreuung inklusive häufiger Tierarztbesuche und aufwändiger Intensiv-Pflege. 

Auch andere Notfälle, ob Hundemama mit zahlreichem Nachwuchs oder ein mageres Igelchen, werden von ihr sorgsam gehegt und gepflegt. Ausserdem unterstützt Gabi die Aktivitäten des Tierschutzvereins als Beirätin tatkräftig und ohne große Worte zu verlieren. 

Sie betreut Marktstände, übernimmt Vorkontrollen, leert Futterspendenboxen, fährt zum Tierarzt, ... 

Kurzum, sie ist die gute Seele des Tierheims!!

Mary Stenzel

 

Ihres Zeichens Katzenmama von vier Katzen - allesamt besondere Notfälle aus dem Tierheim, übernimmt Mary Stenzel zusätzlich jedes Jahr liebevoll die Pflege von Katzenbabys, welche noch zu klein oder zu krank für das Tierheim sind und päppelt die Kleinen, bis dieselben rund und gesund in ihr neues Zuhause ziehen können. 

Ausserdem kommt Mary sofort angesaust, wenn es im Tierheim mal wieder "brennt" und kurzfristig Unterstützung benötigt wird, egal ob Fahrten zum Tierarzt; zur Betreuung von Marktständen und am liebsten sowieso vor Ort im Katzenzimmer des Tierheims.