Artgerechte Haltung einer Katze
Die artgerechte Haltung von Tieren ist gesetzlich vorgeschrieben. Nach dem Gesetz heißt es:
"Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen".

Diese Regeln werden in unserer Gesellschaft nur zu oft missachtet, was unter anderem daher rührt, dass sich Leute vor der Anschaffung einer Katze keine oder zu wenige Gedanken über die Konsequenzen eines solchen Schrittes machen.

Das bedeutet, sie muss genügend Bewegung haben, so dass ihr keine Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Somit muss beachtet werden, dass die Katze genügend Platz und einen Ort hat, wo sie in Ruhe schlafen kann oder sich zurück ziehen kann.

Erziehung

Als Erstes: Man kann Katzen nicht so erziehen wie einen Hund. Wenn Sie jedoch bestimmte Regeln verfolgen, ist es durchaus möglich, Ihre Katze in einem gewissen Rahmen zu erziehen.

Sie brauchen viel, viel Geduld! Da Katzen sehr eigenwillig sind, können Sie nicht erwarten, dass sie Ihr Verbot gleich beim ersten oder zweiten Mal befolgt. Wenn Ihre Katze etwas falsch gemacht hat, fügen Sie Ihr auf keinen Fall Schmerzen zu oder schlagen Sie sie. Außerdem ist es wichtig, Ihre Katze sofort zu bestrafen, damit sie ihr falsches Verhalten noch im Gedächtnis hat. Als hilfreiche Strafe dient zum Beispiel eine Blumenspritze, wenn Ihre Katze an Pflanzen hochklettert oder Ihre Blumentöpfe 'umgräbt'. Mit dieser Methode fügen Sie Ihrer Katzen keine Schmerzen zu, aber sie wird sich beim nächsten Mal wieder daran erinnern.
Eine andere Methode der Bestrafung kann es sein, Ihre Stimme leicht zu erheben, da Katzen auf so etwas sehr empfindlich reagieren. Schreien Sie sie aber auf keinen Fall an. Dann verschüchtern Sie sie nur, und Ihre Katze könnte das Vertrauen zu Ihnen verlieren.

Es ist außerdem wichtig, eine Gleichmäßigkeit bei der Erziehung beizubehalten. Bestrafen Sie Ihre Katze bei jedem falschen Verhalten auf die gleiche Art und Weise. Sonst könnte es passieren, dass sie Ihre Reaktion nicht verstehen und verstört reagiert. Rufen Sie Ihre Katze von Anfang an immer bei ihrem Namen. Allerdings nur in angenehmen Zusammenhängen. Dann wird sie sich schnell daran gewöhnen und hört auch auf ihren Namen.

Natürlich ist es auch wichtig, Ihre Katze zu belohnen. Die Belohnung muss nicht zwangsläufig aus etwas Besonderem zu fressen bestehen, auch lobende Worte oder ein freundliches Streicheln werden von Ihrer Katze durchaus wahr genommen.

Ihre Wohnung muss zum Abenteuer werden

Die reine Wohnungshaltung von Katzen kann durchaus artgerecht sein. Aber Sie müssen Ihrer Katze etwas bieten, damit sie sich nicht langweilt. Die meisten Katzen lieben zum Beispiel Kratzbäume. Richten Sie Ihrer Katze einen Ort ein, an dem sie klettern und spielen kann. Deckenhohe Kratzbäume müssen nicht immer auch platzeinnehmend sein. Sie werden bestimmt einen geeigneten Platz in Ihrer Wohnung finden. Wer sich keinen teuren Kratzbaum anschaffen will, kann auch ein Stück Teppich an der Wand befestigen, an dem die Katze hochklettern kann. Idealerweise sollten Sie dann noch ein bis zwei Bretter befestigen, auf denen sich Ihre Katze nieder lassen kann; denn Katzen lieben es, aus der Höhe das Geschehen zu beobachten. Bieten Sie Ihrer Katze Abwechslung, indem Sie Ihr ab und zu neue Gerüche aus der Natur mitbringen. Das kann zum Beispiel ein Stück Holz oder ein Strauß duftender Gräser sein. Achten Sie darauf, ab und zu kleine Dinge in der Wohnung zu verändern. Sonst könnten Sie Ihrer Katze einen kleinen 'Schock' zu versetzen, sobald Sie sich ein neues Möbelstück anschaffen.

Zu den wichtigsten Abwechslungen in einem Katzenleben gehört auf jeden Fall die all-abendliche Spielrunde. Nehmen Sie sich dazu mindestens eine Viertelstunde Zeit. Je realistischer Ihr Spielangebot ist, desto erfreuter wird Ihre Katze sein. Da Katzen sich Ihrer Beute anschleichen ist es wichtig, ihr beim Spiel Deckungsmöglichkeiten zu bieten. Dies können zum Beispiel ein paar Kartons oder eine große Decke sein.

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