Miriam spendet Finderlohn

Der deutsche Wetterdienst startet jeden Tag eine Vielzahl von Wettersonden. Diese steigen mit einem Ballon in Höhen bis zu 35000m. Da dort oben der Luftdruck so gering ist, platzt irgendwann der Ballon und die Sonde schwebt mit einem Fallschirm wieder auf die Erde zurück. Während ihres kompletten Weges (Auf- und Abstieg) sendet sie Wetterdaten (Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchte; Windgeschwindigkeit ...) per Funk an die Bodenstation. Die meisten Sonden sind „Einwegsonden“ die nach Ihrem Flug – so sie gefunden werden - entsorgt werden. Aber es gibt auch sehr hochwertige Ausführungen, z.B. für Ozonmessungen. Diese Sonden werden mehrfach verwendet und der Finder bekommt für das zurücksenden an den DWD, einen Finderlohn. Miriam, ihr Vater und seine Funkfreunde, peilen solche Radiosonden während des Fluges an und versuchen diese nach der Landung  zu bergen. Hin und wieder mit Erfolg. Die dabei geborgenen Ozonsonden haben sie an den DWD zurückgeschickt und den anfallenden Finderlohn dem Tierheim überlassen.

Miriam und Barry

Das Bild zeigt Miriam mit Peilantenne und Funkempfänger, ihren Hund Barry und eine geborgene Radiosonde mit Fallschirm nebst Ballonfetzen

Im Namen des Tierheimteams dankt der 1. Vorstand Johann Rechthaler ganz herzlich!